Alles Werbung, oder was ????

Das Thema Werbung, bezahlte Beiträge und Affiliate Links nimmt weiterhin große Ausmaße in der Social Media- und Blogger-Welt ein.

 

Was da los ist? Werbung überall?

 

Als Leser fallen dir des Öfteren die kleinen Wörtchen Werbung, Anzeige oder bezahlter Beitrag am Anfang eines Beitrages auf. Prima! Denn das bedeutet, dass rechtlich korrekt gekennzeichnet wurde und damit für dich als Leser klar ist, wann Werbung im Auftrag eines Kunden kommt oder nicht. Im Falle eines Affiliate Links folgt Werbung im eigenen Interesse, denn ich lege euch ein Produkt ans <3 weil ich davon überzeugt bin.

 

Meine ganz persönliche Art und Weise – ich hoffe, mal dass der Großteil der Blogger, die ihr lest, dass ebenso ehrlich handhabt.

 

Jetzt gibt es aber Verbände und Gerichte, die finden, sobald erkennbar ein Produkt auf einem Foto abgebildet ist, handelt es sich ebenfalls um Werbung.
Und im Umkehrschluss bedeutet dies, dass eine Kennzeichnung stattfinden muss. Ob eine Bezahlung stattgefunden hat oder nicht.

 

Welch ein Wahnsinn!!!!!

 

Da dies ein Blog aus dem Alltag ist, finden sich logischerweise (!!!) Dinge unseres täglichen Lebens auf meinen Bildern wieder.
Ja, was auch sonst: ich muss essen, ich muss trinken, ich muss duschen, und so weiter und so fort!
Und dabei spielt es erst einmal keine Rolle, ob ich von dem Produkt überzeugt bin oder nicht. Vielleicht habe ich es das erste Mal gekauft oder geschenkt bekommen oder oder oder!
Daher sind jetzt nahezu alle Posts dieses Blogs mit der Kennzeichnung |Anzeige| versehen (nachträglich eingepflegt) und die Affiliate Link Posts sind unverändert geblieben (die sind grundsätzlich transparent von mir gekennzeichnet worden).

 

Leider sieht es nun zum größten Teil im Netz so aus: wer sich keine Abmahnung leisten kann oder will, kennzeichnet lieber zuviel als zu wenig.

 

Wie es jetzt aussieht: wie eine Dauerwerbesendung, deren wirkliche (Kunden)Werbung für euch und auch mich als Leser schlichtweg nicht mehr erkennbar ist. Und mit Ehrlichkeit und Transparenz hat dies im praktischen Alltag nun rein gar nix mehr zu tun!

 

Zudem stellt man sich die Frage, wie weit soll der Sch**ß denn noch gehen:
muss ich in Zukunft ein Schild an der Wohnungstür anbringen „Achtung, ab hier könnte Werbung auftauchen“ oder doch lieber alles verstecken, bevor der Besuch noch sieht welches Klopapier ich nutze. *Augenrollen*
Oder finden Kaffeekränzchengespräche nur noch unter dem Label „ Werbung“ statt, da man ja nach den tollen weichen Haaren gefragt wird, welches Shampoo man nutzt. Aaaaaargh!

 

Wie ich in Zukunft kennzeichne:

 

Anzeige – pro Forma, für den Fall, dass ihr erkennen könntet was wir konsumieren
Affiliate Link – Produkte, die ich selbstbezahlt habe, aber von deren Nutzen und Qualität ich überzeugt bin
Werbung – bezahlte und im Kundenauftrag erstellte Blogbeiträge, deren meine persönliche Meinung unangetastet bleibt

 

Wie es in Zukunft aussehen wird:

 

Ich hoffe sehr, dass diese unsägliche Handhabung wieder gelockert wird und es Anwälte und Gerichte gibt, die wieder realistischer und alltagstauglicher agieren! Das ist weder realistisch noch schützt es den Leser, erkennen zu können, wann der Artikel oder das Biild im bezahlten Auftrag entstanden ist.
Da sind auch die Verbraucher gefragt, diese Mißstände anzuprangern und ebenso wie die Firmen, von denen man nun den Eindruck bekommen könnte, sie nutzten alles und jeden als Werbefläche!
Bitte beachte: Wenn du auf meinem Blog kommentierst, werden die von dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. deine IP-Adresse) übermittelt. Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung.

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